Musterbrief DIN 5008

Wer schriftliche Arbeiten, vor allem im Berufsleben zu erledigen hat, der kann sich an die DIN Vorschriften halten. Dadurch hat der Schreiber eine Vorlage, die auch bei Briefen an Behörden oder Firmen einen guten Eindruck hinterlassen.

Ein Musterbrief sollte immer das Format DIN A4 haben und wenn es sich um einen Geschäftsbrief handelt, kann der oberste Bereich des Briefes für die Logo der Firma verwendet werden. Unter dem Logo müssen dann in einer Zeile der Firmenname erscheinen, gefolgt von der Firmenadresse mit Strasse, Hausnummer, Postleitzahl und Ortsbezeichnung, wobei zwischen Firmenname und Strasse ein Punkt eingefügt werden kann als Trennungszeichen genauso zwischen Straßenbezeichnung und Ortsbezeichnung.

Nach drei Zeilenschaltungen geht es zum Adressenbereich. Angefangen mit dem Titel gefolgt nach einer Zeilenschaltung vom Name des Adressaten. In der nächsten Zeile sollten Strasse und Hausnummer folgen, sowie nach der erneuten Zeilenschaltung Postleitzahl und Ort. Nach drei Zeilenschaltung sollte dann die so genannte Betreffzeile folgen. Im Gegensatz zu früher muss hier nicht mehr am Anfang das Kürzel Betr.: stehen und auch eine Unterstreichung der Zeile ist nicht mehr vorgeschrieben. Der Schreiber kann aber statt Normalschrift eine Fettschrift wählen.

Nach zwei Zeilenschaltungen folgt die Anrede, wie zum Beispiel “Sehr geehrte Frau Meistermann,”. Am Ende jeder Anrede muss ein Komma folgen als Abschluss der Zeile. Der folgende Brieftext beginnt nicht mit einem großen Anfangsbuchstaben, da die Anrede mit einem Komma endet. Beim Text sollte auf die Großschreibung der persönlichen Anrede wie zum Beispiel Sie oder Ihnen achten. Auch sollte auf übersichtliches Schreiben geachtet werden, durch die Setzung von Zeilenschaltungen und damit die Bildung von Absätzen. Im Gegensatz zu allen anderen Schreibbereichen, können hier zudem Textteile nicht nur linksbündig geschrieben werden, der Text kann ebenfalls mittig, rechtsbündig oder im Block erfasst werden.

Nach einer Zeilenschaltung folgen dann “Freundliche Grüße” um nach einer weiteren Zeilenschaltung mit zum Beispiel “aus München” den Grußbereich zu beenden. Wieder nach einer Zeilenschaltung sollte die vollständige Firmenbezeichnung geschrieben werden um dann mit drei Zeilenschaltungen Platz zu schaffen für die spätere handschriftliche Unterschrift des Briefeschreibers. Da nicht jede handschriftliche Unterschrift zu lesen ist, folgt hierunter der vollständige Name des Briefeschreibers mit dem Computer geschrieben. Als letztes müssen noch die Anlagen aufgeführt werden, damit der Leser weiß, welche Schriftstücke dem Brief beigelegt wurden. DIN 5008 sorgt im beruflichen Bereich für einheitliche, übersichtliche Briefe.